Privatpraxis für CMD-Therapie · Leipzig

Wenn Ihr Kiefer
den ganzen Körper
aus dem Gleichgewicht bringt

Chronische Schmerzen, Tinnitus, Kopfschmerzen und Nackenverspannungen – oft steckt eine unerkannte Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) dahinter. Wir finden die Ursache und behandeln sie nachhaltig.

20+
Jahre Erfahrung
Mögliche Symptome
1
Ursache: der Kiefer
Mehr erfahren
Typische CMD-Symptome:
Kieferknacken Tinnitus Kopfschmerzen Migräne Nackenschmerzen Schwindel Rückenschmerzen Zähneknirschen Schlafstörungen Ohrenschmerzen
Frau mit Kieferschmerzen sucht Hilfe
Viele Patienten warten Jahre auf die richtige Diagnose

Jahrelange Odyssee von Arzt zu Arzt – ohne Lösung

Sie haben Kopfschmerzen, Ohrgeräusche oder chronische Nackenschmerzen. Alle bisherigen Untersuchungen waren ohne Befund. Kein Arzt konnte Ihnen wirklich helfen.

Der Grund: Die Ursache liegt oft im Kiefer – und wird von den meisten Fachärzten nicht erkannt. Eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) kann nahezu jeden Bereich des Körpers beeinflussen, weil das Kiefergelenk über Muskelketten direkt mit der Halswirbelsäule, dem Rücken und dem Nervensystem verbunden ist.

  • Rund 20 % der Bevölkerung leidet unter behandlungsbedürftigen CMD-Symptomen
  • Die Symptome werden häufig nicht mit dem Kiefer in Verbindung gebracht
  • Unbehandelt kann CMD zu chronischen Schmerzen im gesamten Körper führen
  • Mit der richtigen Diagnose und Therapie ist dauerhafte Schmerzfreiheit möglich
Jetzt Ursache klären lassen

Welche Beschwerden kann eine CMD verursachen?

Die CMD ist eine der vielschichtigsten Erkrankungen in der Zahnmedizin. Ihre Symptome betreffen den gesamten Körper – von Kopf bis zu den Füßen. Beckenschiefstand, Knieschmerzen und Gangbildveränderungen können ebenso Ausdruck einer CMD sein wie Tinnitus oder Kopfschmerzen.

Körperkarte mit CMD-Symptomzonen vom Kopf bis zu den Füßen

CMD-Symptome können den gesamten Körper betreffen – vom Kopf bis zu den Füßen

🦷

Zähne & Gebiss

Zähneknirschen (Bruxismus) Zähnepressen Abgenutzte Kauflächen Empfindliche Zahnhälse Keilförmige Defekte Zahnlockerung Zahnwanderung Kauschwierigkeiten
🫦

Kiefer & Hals

Kieferknacken Reibegeräusche im Gelenk Eingeschränkte Mundöffnung Kieferblockade Kieferschmerzen Schluckbeschwerden Kloß im Hals Morgens „eingerosteter" Kiefer
🧠

Kopf & Gesicht

Spannungskopfschmerzen Migräne Gesichtsschmerzen Schmerzen an den Schläfen Druck auf dem Kopf Taubheitsgefühl im Gesicht Trigeminusneuralgie Brennen der Zunge
👂

Ohren & Augen

Tinnitus (Ohrgeräusche) Ohrenschmerzen Hörminderung Schwindel Augenflimmern Schmerzen hinter den Augen Lichtempfindlichkeit Sehstörungen
🪱

Nacken & Schultern

Nackensteifigkeit Nackenschmerzen Schulterschmerzen Verspannungen Trapezmuskel Taubheitsgefühl in Armen Kribbeln in den Fingern Eingeschränkte Kopfdrehung Schulterblattschmerzen
🦴

Wirbelsäule & Rücken

Brustwirbelsäulenschmerzen Lendenwirbelsäulenschmerzen Chronische Rückenschmerzen Skoliose-Verstärkung Bandscheibenbeschwerden Haltungsschäden Muskelketten-Verspannungen Ischias-Beschwerden
🦵

Becken, Hüfte & Beine

Beckenschiefstand Beckenbodenprobleme Hüftschmerzen Beinlängendifferenz (funktionell) Oberschenkelschmerzen Knieschmerzen Kniepfeifen / Knieknacken Knieinstabilität
🦶

Unterschenkel, Füße & Sprunggelenk

Wadenschäden / Wadenkrämpfe Sprunggelenkschmerzen Fersensporn Gangbild-Veränderungen Taubheitsgefühl in den Füßen Kribbeln in den Zehen Gleichgewichtsstörungen beim Gehen
💤

Allgemeinbefinden & Psyche

Schlafstörungen Chronische Erschöpfung Konzentrationsprobleme Stimmungsschwankungen Innere Anspannung / Stress Herzrasen Panikattacken Depressive Verstimmungen

Wichtiger Hinweis: Nicht jedes dieser Symptome muss zwingend durch eine CMD verursacht sein. Eine sorgfältige Differentialdiagnostik ist unerlässlich.

Kostenlose Ersteinschätzung anfragen

Präzise Diagnostik nach der Lehre von Prof. Dr. Albert Gerber

Die Grundlage unserer CMD-Diagnostik bildet die wissenschaftlich fundierte Lehre des Schweizer Pioniers Prof. Dr. Albert Gerber (Universität Zürich). Gerber revolutionierte das Verständnis für das Kiefergelenk und die dreidimensionalen Unterkieferbewegungen.

„Nur wenn die Kiefergelenke in ihrer natürlichen, entspannten zentrischen Position ruhen, können sich Kaumuskulatur, Nacken und der gesamte Körper dauerhaft entspannen."

Sein zentrales Konzept – die zentrische Kondylenposition – beschreibt die optimale, belastungsfreie Lage des Kiefergelenkköpfchens in der Gelenkgrube. Weicht diese Position ab, entstehen Fehlbelastungen, die sich als Schmerzen im gesamten Körper manifestieren können.

1

Anamnese & Befragung

Ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden, Vorgeschichte und Lebensgewohnheiten

2

Manuelle Strukturanalyse

Klinische Untersuchung der Kiefergelenke, Kaumuskulatur und Halswirbelsäule

3

Kondylenpositionsanalyse

Präzise Bestimmung der Kiefergelenkposition nach der Gerber-Methode (Condylator-System)

4

Individuelle Therapieplanung

Auf Basis der Diagnostik erstellen wir Ihren maßgeschneiderten Behandlungsplan

Katrin Heinze im Beratungsgespräch mit einer Patientin – CMD-Institut Leipzig

Ganzheitliche CMD-Behandlung auf höchstem Niveau

Unser Ziel ist nicht die kurzfristige Unterdrückung von Symptomen, sondern die dauerhafte Wiederherstellung Ihrer Lebensqualität durch ursachenbezogene Therapie.

🔍

Umfassende Funktionsdiagnostik

Wir analysieren das gesamte Kausystem – Zähne, Muskeln und Gelenke – nach der Gerber-Methode. Modernste Instrumente ermöglichen eine dreidimensionale Beurteilung Ihrer Kiefergelenkposition.

🛡️

Individuelle Aufbissschiene

Das Herzstück der Therapie: Eine präzise, nach Ihrer Kiefergelenkposition gefertigte Funktionsschiene positioniert den Unterkiefer in die entspannte zentrische Lage und entlastet Muskeln und Gelenke.

🤝

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

CMD betrifft den ganzen Körper. Wir arbeiten eng mit erfahrenen Physiotherapeuten, Osteopathen und Orthopäden zusammen, um Verspannungsketten in Nacken und Rücken gezielt zu lösen.

⚖️

Bisslagenkorrektur

Nach erfolgreicher Schienentherapie kann die optimale Kieferposition dauerhaft durch gezielte Einschleifmaßnahmen, Aufbaufüllungen oder prothetische Versorgungen gesichert werden.

🧘

Begleitende Entspannungstherapie

Stress ist ein wesentlicher Verstärker der CMD. Wir beraten Sie zu Entspannungstechniken, Kiefergymnastik und Verhaltensänderungen, die den Therapieerfolg langfristig sichern.

📋

Langzeitbetreuung & Kontrolle

CMD ist keine Erkrankung, die man einmalig behandelt. Regelmäßige Kontrolltermine sichern den Therapieerfolg und ermöglichen es, frühzeitig auf Veränderungen zu reagieren.

Individuelle Aufbissschiene für CMD-Therapie

Eine individuell angefertigte Aufbissschiene – präzise auf Ihre Kiefergelenkposition abgestimmt

Was kostet eine CMD-Behandlung?

Ehrliche Transparenz über die Kosten

Eine hochwertige CMD-Therapie ist eine Investition in Ihre Gesundheit und Lebensqualität – und sie lohnt sich.

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV): Die umfassende Funktionsdiagnostik und individuelle Schienentherapie nach Gerber-Methode werden von der GKV nicht übernommen. Es handelt sich um eine privatärztliche Leistung.

Private Krankenversicherung (PKV): PKV-Versicherte erhalten in der Regel eine teilweise bis vollständige Kostenerstattung. Wir empfehlen, vorab bei Ihrer Versicherung anzufragen.

Zahnzusatzversicherungen: Viele Zusatzversicherungen übernehmen einen Teil der Kosten für Funktionsdiagnostik und Schienen. Prüfen Sie Ihre Versicherungsbedingungen.

Abrechnung nach GOZ: Als Privatpraxis rechnen wir transparent nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) ab. Sie erhalten vorab einen detaillierten Heil- und Kostenplan.

Warum sich die Investition lohnt

Chronische Schmerzen kosten Sie täglich Lebensqualität, Energie und Produktivität. Viele unserer Patienten haben über Jahre hinweg Unsummen für symptomatische Behandlungen ausgegeben – ohne Erfolg.

Eine ursachenbezogene CMD-Therapie behandelt das Problem an der Wurzel. Die Investition in eine fundierte Diagnostik und individuelle Therapie zahlt sich in Form von dauerhafter Schmerzfreiheit und zurückgewonnener Lebensfreude aus.

Wir erstellen Ihnen nach dem Erstgespräch einen transparenten Kostenplan – ohne Überraschungen.

Kostenloses Erstgespräch anfragen

Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen zur CMD

CMD steht für Craniomandibuläre Dysfunktion – eine funktionelle Störung des Kausystems. Sie entsteht, wenn das Zusammenspiel aus Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Zähnen aus dem Gleichgewicht gerät. Die Folge sind Fehlbelastungen, die sich als Schmerzen in nahezu allen Körperbereichen manifestieren können.
Ein einfacher Selbsttest: Öffnen Sie den Mund so weit wie möglich. Normalerweise passen mindestens drei Finger übereinander in die Mundöffnung. Ist dies nicht möglich, oder haben Sie Schmerzen beim Öffnen, Kieferknacken, Kopfschmerzen oder Tinnitus, sollten Sie eine CMD-Diagnostik durchführen lassen. Nur eine gründliche Untersuchung kann Gewissheit bringen.
Das Kiefergelenk ist über sogenannte Muskelketten direkt mit der Nacken- und Rückenmuskulatur verbunden. Verspannt sich die Kaumuskulatur durch eine Fehlstellung oder Zähneknirschen, überträgt sich diese Spannung über das Zentralnervensystem auf den gesamten Körper – absteigend bis in den Rücken, die Schultern und sogar die Beine.
Prof. Dr. Albert Gerber (Universität Zürich) entwickelte eine präzise Methode zur Bestimmung der zentrischen Kondylenposition – der optimalen, entspannten Lage des Kiefergelenkköpfchens. Sein Condylator-System ermöglicht eine dreidimensionale Analyse der Kieferbewegungen. Diese Präzision ist die Grundlage für eine wirklich ursachenbezogene Therapie, die über das bloße Symptommanagement hinausgeht.
Die Behandlungsdauer ist sehr individuell. Erste Linderungen treten bei vielen Patienten bereits nach wenigen Wochen Schienentherapie ein. Eine vollständige Stabilisierung dauert in der Regel 3 bis 6 Monate. Bei langjährigen, chronischen Beschwerden kann die Therapie auch länger dauern. Wir besprechen die voraussichtliche Dauer ausführlich im Erstgespräch.
Die umfassende Funktionsdiagnostik und individuelle Schienentherapie nach Gerber-Methode werden von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht übernommen. Private Krankenversicherungen und Zahnzusatzversicherungen erstatten die Kosten häufig ganz oder teilweise. Wir erstellen Ihnen vorab einen transparenten Heil- und Kostenplan nach GOZ, damit Sie keine Überraschungen erleben.
In leichten Fällen können Physiotherapie, Osteopathie und gezielte Entspannungsübungen die Beschwerden lindern. Bei ausgeprägten Fehlstellungen ist die Schienentherapie jedoch in der Regel unerlässlich, da nur sie die Kiefergelenke in die korrekte Position bringt und die Muskulatur dauerhaft entlastet. Wir besprechen die für Sie geeignete Therapie nach der Diagnostik.
Ja. CMD wird häufig als Stresskrankheit bezeichnet. Psychische Anspannung, Stress und Angst führen dazu, dass Menschen unbewusst mit den Zähnen knirschen oder den Kiefer pressen – besonders nachts. Diese Parafunktionen überlasten das Kausystem massiv. Eine erfolgreiche Therapie berücksichtigt daher immer auch die psychosoziale Komponente.

Glossar: Das kleine CMD-Lexikon

Medizinische Fachbegriffe können verwirrend sein. Hier erklären wir die wichtigsten Begriffe rund um CMD und Kiefergelenktherapie verständlich.

CMD – Craniomandibuläre Dysfunktion

Sammelbegriff für Funktionsstörungen des Kausystems, die durch ein Ungleichgewicht zwischen Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Zähnen entstehen. „Cranio" = Schädel, „Mandibula" = Unterkiefer.

Kiefergelenk (Articulatio temporomandibularis)

Das Gelenk, das den Unterkiefer mit dem Schläfenbein des Schädels verbindet. Es ist eines der komplexesten Gelenke des menschlichen Körpers und ermöglicht Kauen, Sprechen und Schlucken.

Kondylus

Der Gelenkkopf des Unterkiefers, der in der Gelenkgrube des Schläfenbeins sitzt. Die korrekte Position des Kondylus ist zentral für eine schmerzfreie Kieferfunktion.

Zentrische Kondylenposition

Die optimale, entspannte und belastungsfreie Lage des Kiefergelenkköpfchens in der Gelenkgrube. Dieses Konzept nach Prof. Gerber ist die Grundlage unserer Diagnostik und Therapie.

Diskus articularis

Eine Knorpelscheibe im Kiefergelenk, die als Puffer zwischen Gelenkkopf und Gelenkgrube fungiert. Bei einer CMD kann der Diskus verlagert sein, was zu Knackgeräuschen und Schmerzen führt.

Bruxismus

Das unbewusste Knirschen (Reiben der Zähne) oder Pressen (Zusammenbeißen ohne Bewegung) der Zähne, häufig im Schlaf. Bruxismus ist eine der häufigsten Ursachen und Folgen einer CMD.

Okklusion

Der Kontakt zwischen den Zähnen des Ober- und Unterkiefers beim Schließen des Mundes. Eine fehlerhafte Okklusion (Fehlbiss) ist eine häufige Ursache für CMD.

Funktionsschiene / Aufbissschiene

Eine individuell angefertigte Kunststoffschiene, die auf die Zähne aufgesetzt wird. Sie positioniert den Unterkiefer in die entspannte zentrische Lage und entlastet Gelenke und Muskulatur.

Parafunktion

Nicht der Nahrungsaufnahme dienende Kieferbewegungen wie Zähneknirschen, Pressen, Lippenbeißen oder Nagelkauen. Parafunktionen überlasten das Kausystem erheblich.

Trigeminusneuralgie

Blitzartige, extrem schmerzhafte Nervenschmerzen im Gesicht, die durch den Trigeminusnerv verursacht werden. In bis zu 50 % der Fälle kann eine CMD die Ursache sein.

Condylator (Gerber-System)

Ein von Prof. Gerber entwickeltes Artikulationssystem, das dreidimensionale Kieferbewegungen präzise nachbildet und damit eine exakte Analyse der Kondylenposition ermöglicht.

Manuelle Strukturanalyse (MSA)

Eine klinische Untersuchungsmethode, bei der Kiefergelenke, Kaumuskulatur und Halswirbelsäule durch gezielte manuelle Tests auf Schmerzen und Funktionsstörungen untersucht werden.

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