Chronische Schmerzen, Tinnitus, Kopfschmerzen und Nackenverspannungen – oft steckt eine unerkannte Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) dahinter. Wir finden die Ursache und behandeln sie nachhaltig.
Sie haben Kopfschmerzen, Ohrgeräusche oder chronische Nackenschmerzen. Alle bisherigen Untersuchungen waren ohne Befund. Kein Arzt konnte Ihnen wirklich helfen.
Der Grund: Die Ursache liegt oft im Kiefer – und wird von den meisten Fachärzten nicht erkannt. Eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) kann nahezu jeden Bereich des Körpers beeinflussen, weil das Kiefergelenk über Muskelketten direkt mit der Halswirbelsäule, dem Rücken und dem Nervensystem verbunden ist.
Die CMD ist eine der vielschichtigsten Erkrankungen in der Zahnmedizin. Ihre Symptome betreffen den gesamten Körper – von Kopf bis zu den Füßen. Beckenschiefstand, Knieschmerzen und Gangbildveränderungen können ebenso Ausdruck einer CMD sein wie Tinnitus oder Kopfschmerzen.
CMD-Symptome können den gesamten Körper betreffen – vom Kopf bis zu den Füßen
Wichtiger Hinweis: Nicht jedes dieser Symptome muss zwingend durch eine CMD verursacht sein. Eine sorgfältige Differentialdiagnostik ist unerlässlich.
Kostenlose Ersteinschätzung anfragenDie Grundlage unserer CMD-Diagnostik bildet die wissenschaftlich fundierte Lehre des Schweizer Pioniers Prof. Dr. Albert Gerber (Universität Zürich). Gerber revolutionierte das Verständnis für das Kiefergelenk und die dreidimensionalen Unterkieferbewegungen.
„Nur wenn die Kiefergelenke in ihrer natürlichen, entspannten zentrischen Position ruhen, können sich Kaumuskulatur, Nacken und der gesamte Körper dauerhaft entspannen."
Sein zentrales Konzept – die zentrische Kondylenposition – beschreibt die optimale, belastungsfreie Lage des Kiefergelenkköpfchens in der Gelenkgrube. Weicht diese Position ab, entstehen Fehlbelastungen, die sich als Schmerzen im gesamten Körper manifestieren können.
Ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden, Vorgeschichte und Lebensgewohnheiten
Klinische Untersuchung der Kiefergelenke, Kaumuskulatur und Halswirbelsäule
Präzise Bestimmung der Kiefergelenkposition nach der Gerber-Methode (Condylator-System)
Auf Basis der Diagnostik erstellen wir Ihren maßgeschneiderten Behandlungsplan
Unser Ziel ist nicht die kurzfristige Unterdrückung von Symptomen, sondern die dauerhafte Wiederherstellung Ihrer Lebensqualität durch ursachenbezogene Therapie.
Wir analysieren das gesamte Kausystem – Zähne, Muskeln und Gelenke – nach der Gerber-Methode. Modernste Instrumente ermöglichen eine dreidimensionale Beurteilung Ihrer Kiefergelenkposition.
Das Herzstück der Therapie: Eine präzise, nach Ihrer Kiefergelenkposition gefertigte Funktionsschiene positioniert den Unterkiefer in die entspannte zentrische Lage und entlastet Muskeln und Gelenke.
CMD betrifft den ganzen Körper. Wir arbeiten eng mit erfahrenen Physiotherapeuten, Osteopathen und Orthopäden zusammen, um Verspannungsketten in Nacken und Rücken gezielt zu lösen.
Nach erfolgreicher Schienentherapie kann die optimale Kieferposition dauerhaft durch gezielte Einschleifmaßnahmen, Aufbaufüllungen oder prothetische Versorgungen gesichert werden.
Stress ist ein wesentlicher Verstärker der CMD. Wir beraten Sie zu Entspannungstechniken, Kiefergymnastik und Verhaltensänderungen, die den Therapieerfolg langfristig sichern.
CMD ist keine Erkrankung, die man einmalig behandelt. Regelmäßige Kontrolltermine sichern den Therapieerfolg und ermöglichen es, frühzeitig auf Veränderungen zu reagieren.
Eine individuell angefertigte Aufbissschiene – präzise auf Ihre Kiefergelenkposition abgestimmt
Eine hochwertige CMD-Therapie ist eine Investition in Ihre Gesundheit und Lebensqualität – und sie lohnt sich.
Gesetzliche Krankenversicherung (GKV): Die umfassende Funktionsdiagnostik und individuelle Schienentherapie nach Gerber-Methode werden von der GKV nicht übernommen. Es handelt sich um eine privatärztliche Leistung.
Private Krankenversicherung (PKV): PKV-Versicherte erhalten in der Regel eine teilweise bis vollständige Kostenerstattung. Wir empfehlen, vorab bei Ihrer Versicherung anzufragen.
Zahnzusatzversicherungen: Viele Zusatzversicherungen übernehmen einen Teil der Kosten für Funktionsdiagnostik und Schienen. Prüfen Sie Ihre Versicherungsbedingungen.
Abrechnung nach GOZ: Als Privatpraxis rechnen wir transparent nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) ab. Sie erhalten vorab einen detaillierten Heil- und Kostenplan.
Chronische Schmerzen kosten Sie täglich Lebensqualität, Energie und Produktivität. Viele unserer Patienten haben über Jahre hinweg Unsummen für symptomatische Behandlungen ausgegeben – ohne Erfolg.
Eine ursachenbezogene CMD-Therapie behandelt das Problem an der Wurzel. Die Investition in eine fundierte Diagnostik und individuelle Therapie zahlt sich in Form von dauerhafter Schmerzfreiheit und zurückgewonnener Lebensfreude aus.
Wir erstellen Ihnen nach dem Erstgespräch einen transparenten Kostenplan – ohne Überraschungen.
Kostenloses Erstgespräch anfragenMedizinische Fachbegriffe können verwirrend sein. Hier erklären wir die wichtigsten Begriffe rund um CMD und Kiefergelenktherapie verständlich.
Sammelbegriff für Funktionsstörungen des Kausystems, die durch ein Ungleichgewicht zwischen Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Zähnen entstehen. „Cranio" = Schädel, „Mandibula" = Unterkiefer.
Das Gelenk, das den Unterkiefer mit dem Schläfenbein des Schädels verbindet. Es ist eines der komplexesten Gelenke des menschlichen Körpers und ermöglicht Kauen, Sprechen und Schlucken.
Der Gelenkkopf des Unterkiefers, der in der Gelenkgrube des Schläfenbeins sitzt. Die korrekte Position des Kondylus ist zentral für eine schmerzfreie Kieferfunktion.
Die optimale, entspannte und belastungsfreie Lage des Kiefergelenkköpfchens in der Gelenkgrube. Dieses Konzept nach Prof. Gerber ist die Grundlage unserer Diagnostik und Therapie.
Eine Knorpelscheibe im Kiefergelenk, die als Puffer zwischen Gelenkkopf und Gelenkgrube fungiert. Bei einer CMD kann der Diskus verlagert sein, was zu Knackgeräuschen und Schmerzen führt.
Das unbewusste Knirschen (Reiben der Zähne) oder Pressen (Zusammenbeißen ohne Bewegung) der Zähne, häufig im Schlaf. Bruxismus ist eine der häufigsten Ursachen und Folgen einer CMD.
Der Kontakt zwischen den Zähnen des Ober- und Unterkiefers beim Schließen des Mundes. Eine fehlerhafte Okklusion (Fehlbiss) ist eine häufige Ursache für CMD.
Eine individuell angefertigte Kunststoffschiene, die auf die Zähne aufgesetzt wird. Sie positioniert den Unterkiefer in die entspannte zentrische Lage und entlastet Gelenke und Muskulatur.
Nicht der Nahrungsaufnahme dienende Kieferbewegungen wie Zähneknirschen, Pressen, Lippenbeißen oder Nagelkauen. Parafunktionen überlasten das Kausystem erheblich.
Blitzartige, extrem schmerzhafte Nervenschmerzen im Gesicht, die durch den Trigeminusnerv verursacht werden. In bis zu 50 % der Fälle kann eine CMD die Ursache sein.
Ein von Prof. Gerber entwickeltes Artikulationssystem, das dreidimensionale Kieferbewegungen präzise nachbildet und damit eine exakte Analyse der Kondylenposition ermöglicht.
Eine klinische Untersuchungsmethode, bei der Kiefergelenke, Kaumuskulatur und Halswirbelsäule durch gezielte manuelle Tests auf Schmerzen und Funktionsstörungen untersucht werden.
Machen Sie den ersten Schritt in ein schmerzfreies Leben. Wir nehmen uns Zeit für eine ausführliche Diagnostik und Beratung.